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kaeptn

Kupplung rutscht smr450fi Baujahr 2018

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Liebe Kollegen,

ich fahre seit ein paar Wochen eine fabrikneue 450fi smr.

Seit Km-Stand 450 bzw. 6 Betriebsstunden rutscht die Kupplung, sobald der Motor richtig warm ist. 

Beim Auslassen des Kupplungshebel (hydraulisch) kommt kein Kraftschluss zustande; fühlt sich an wie ein gerissenes Kupplungsseil, wobei die Kupplung schleift......!, dann a ber irgendwann greift.

Das gilt sowohl beim Anfahren als auch beim Schalten.

Wenn der Motor aus ist und abkühlt ist beim Wiederanlassen erst mal alles ok. Bis er wieder warm ist.

Ich habe Motoröl und Filter gewechselt, das hat aber nichts verändert. Hydraulikflüssigkeit ist ok, keine Luft im System.

Hat jemand einen Rat?

Beste Wünsche,

kaeptn

 

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Moin,

ich hätte die Kupplung dennoch erneut entlüftet, kann nicht schaden...

Ist die Kugel unten am Nehmerzylinder noch vorhanden?

Wie sehen die Federn und alles aus und wann war der Motor dort das letzte Mal offen?

 

Unser lieber Forenchef hatte an seiner 450er auch das Problem, dass dort ein Halteblech mit einer Schraube im Kupplungskorb kollidierte und so die Funktion beeinträchtigte - das war aber eben schon ein Gebrauchtfahrzeug, daher hier wohl nicht repräsentativ.

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Entlüften schadet nicht aber da sehe ich nicht das Problem. An der Kugel wirds wohl auch weniger liegen.

Das Problem ist ja nicht dass die Kupplung nicht trennt sondern dass die rutscht, richtig?

Überprüfe doch mal dein Kupplungspaket bzw die Reibscheiben ob die nicht einfach nur verbrannt sind oder die Federn nicht mehr die nötige Kraft aufbringen (auch wenn das nach 6h etwas früh wär).

Das Öl kann auch ein Grund sein. Wenn der Motor warm wird wird das Öl dünner. Teste doch einfach mal ein dickeres Öl. Das hatte bei uns damals auch einige Probleme mit der Kupplung gelöst.

Wenn du dann schonmal den Deckel runter hast kannst du auch direkt nochmal checken ob die Mutter vom inneren Kupplungskorb richtig fest und gesichert ist. Nicht dass die jemand im Werk nicht richtig angezogen hat.

Eine weitere Möglichkeit wär die Stange vom Nehmer zur Druckplatte. Wenn die vom Werk aus zu lang ist schließt die Kupplung gar nicht erst richtig und die Reibscheiben verschleißen schneller. Ab einen gewisse Grad packt die dann natürlich nicht mehr. Das würde auch thermisch passen weil sich die Stange im warmen Zustand minimal dehnt.

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Mein Gedanke bzgl. der Kugel war eher, dass da mal jemand den Geberzylinder ab hatte und die Kugel irgendein schindluder getrieben hat. Bei der Laufleistung sollte ja eigentlich noch nicht groß was sein...

 

Was für Öl kommt eigentlich auf die Viertakter?

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Liebe Kollegen,

danke für die nützlichen Hinweise!

Vermutlich bewegt sich der Geberzylinder nach dem Loslassen der Kupplung nicht reibungslos in die Ausgangsposition zurück!

Was ich nicht geschrieben hatte: Das Problem trat auf, nachdem ich die Ritzelabdeckung demontiert hatte. Dabei löste ich zwei von drei Schrauben, die den Deckel des hydraulischen Geberzylinder fixieren.

Nach dem Wiedermontieren trat das Problem dann auf.

Wahrscheinlich hat sich der Zylinder irgendwie verkantet, weil ich im demontierten Zustand - da hing der Deckel nur an einer Schraube -  die Kupplung gezogen hatte.

Am Wochenende baue ich das neue Ritzel ein und sehe dann, ob bei gleichmäßigem Anziehen des Deckels das Problem weggeht.

Danke für Eure schnelle Hilfe!!

Beste Grüße,

kaeptn

 

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Du kannst den Nehmerzylinder auch demontieren ohne neu entlüften zu müssen. Habe ich bei meiner SMX letztens gemacht und ging ohne Probleme. Schau doch mal nach, ob etwas verschoben wurde. Schrauben sollten natürlich alle fest sein ;)

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Also: letzten Samstag.

Ich habe das größere Ritzel montiert und dabei den Kupplungsnehmerzylinder abgebaut. Der Kolben bewegt sich frei wenn ich ihn zurückdrücke, auch die Kugel ist an der richtigen Stelle; und Ben, Du hast völlig Recht, entlüften muss man da nix.

 

Neues Ritzel montiert, und vergrößerten Ritzelschutz mit Ritzelabdeckung zusammen mit dem Nehmerzylinder (3 Schrauben) wieder angebaut; Kette gespannt, Kupplung im Stand betätigt - alles gut!

Dann Probefahrt auf der kurvigen Landstraße, Speed zwischen 60 und 120, Außentemperatur 19°: anfangs alles bestens, Kupplung kuppelt und greift wie ersehnt und Kraftschluss und auf geht's und wunderbar!!

Nach ca. 25 km kommt das alte Leiden wieder, genauso wie ganz oben (17.06.) beschrieben. Da ist der Motor schon lange warm. Nachhause, Motorrad abgestellt.

 

Neuer Versuch am Sonntag, nur um mal zu schauen ob sich über Nacht irgendwas geändert hat......... im Stand wieder alles bestens.

Alles beim Alten, logisch. Anfangs ist alles bestens, mit der Zeit kommt der Fehler. Wenn ich 10 Minuten Pause mache, funktioniert's zunächst, nach kurzer Zeit habe ich die alten Symptome. Liegt's an der Temperatur oder gar dem Öldruck?

Was mich am  meisten nervt: Wenn ich die Kupplung jetzt aufmache und die Ursache suche, dann werde ich sicherlich keinen Fehler finden, dann ist der Motor nämlich kalt.

Entweder der Nehmerzylinder hängt wenn der Motor richtig warm ist und die Kupplungsfedern schaffen es nicht ihn abrupt zurückzudrücken

oder

Mit steigender Motortemperatur ändert sich die Kupplung........., aber wie???

Der Kupplungshebel hat jederzeit genug Spiel!

Ich fahre nie mit schleifender Kupplung, immer ja oder nein. Auch lasse ich den Hebel richtig schnell los.........

Ich fahre ein 15W60 Motul leMans 300V.

Ich bin ziemlich ratlos.

Beim nächsten Schrauben arbeite ich die Vorschläge vom Kollegen GPM ab, vielen Dank für die Hinweise.

will keep you informed.

Beste Grüße,

kaeptn

 

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vor 2 Stunden schrieb kaeptn:

Ich fahre ein 15W60 Motul leMans 300V.

 

der klassiker:/, das ist ein öl für automotoren, das ist nicht für kupplungen geeignet.

kauf dir ein öl für motorräder mit JASO MA / MA2 zulassung.

öl sorgfältig ablassen, kupplunngsreibscheiben ausbauen und am besten wegwerfen. die beläge haben sich mir dem falschen öl vollgesogen, manchmal hilft auch auswaschen der beläge, aber meistens nicht.

die neuen scheiben über nacht in dem richtigen öl einlegen damit das öl in die beläge einziehen kann, nie trocken verbauen.

alles zusammen bauen, öl rein, ab geht´s.

 

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich habe den Fehler gefunden.

Es sind wohl zu dicke Belagscheiben montiert (sozusagen als Ausgleich zur chronisch zu dünn geschnittenen Wurst in Italia)!

Ich habe bei geöffnetem Kupplungsdeckel die Kupplung betätigt und festgestellt, dass die äußere Belagscheibe bei gezogener Kupplung nicht mehr im Kupplungskorb sitzt, weil das gesamte Kupplungspaket zu "dick" ist. Das Problem wird größer, wenn sich alles im Betrieb ausdehnt.

Eigenartig ist, dass das nicht von Anfang an so war........, vielleicht quellen die ja auf - im Betrieb, .........,wie eingangs geschrieben trat das Problem erst bei Km 450 auf.

Ich habe gerade mit meinem TM Händler telefoniert, und der hatte genau dieses Problem auch schon mal. Es gibt wohl verschieden dicke Belagscheiben.......

 

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